Experten diskutieren mit Senioren über Selbstbestimmung im Alter

Zum Liberalen Seniorentag der FDP/DVP-Landtagsfraktion im Landtag Baden-Württemberg

Rülke und Fischer: Politik muss Rahmenbedingungen schaffen für eine menschenwürdige und mobile dritte Lebensphase

Hans-Ulrich Rülke, Michael Theurer und Rudi Fischer

„Der FDP-Landtagsfraktion ist es ein wichtiges Anliegen, mit der älteren Generation in den Dialog zu treten“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke auf dem diesjährigen Liberalen Seniorentag im vollbesetzten Plenarsaal des Landtags. Rülke freue sich über die gestiegene Lebenserwartung, doch es gehe nicht nur um ein langes Leben, sondern auch darum, dem Alter Qualität zu geben. „Dazu gehört auch, Rahmenbedingungen für eine menschenwürdige und qualitativ hochwertige Pflege zu schaffen und dafür die notwendigen Arbeitskräfte zu qualifizieren. Das wird die zentrale Herausforderung in den nächsten Jahren sein, die wir Liberale in unserer Arbeit im Blick haben“ so Rülke bei der Begrüßung der über 140 Gäste im Landtag. Vor diesem Hintergrund werde auf dem Kongress auch die Frage diskutiert, welche Rolle Quartiersansätze der älteren Generation bieten und welche politischen Rahmenbedingungen für ein seniorengerechtes Leben gewährleistet sein müssen.


Der seniorenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Moderator des Seniorentags, Rudi Fischer, ergänzte, „Alter und AlterN ist vielfältig und ebenso der Bedarf an Unterstützung. Für die diversen Lebensumstände muss die Politik entsprechende vernünftige Möglichkeiten schaffen. Das reicht von der Entlastung von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienstleistern von unnötiger Bürokratie über barrierefreie Mobilität bis hin zu einer guten medizinischen Versorgung im Land.“ Da sieht Fischer noch Spielraum für mehr Engagement der Landesregierung, denn „bisher lässt das grüne Sozialministerium eine landesweite Krankenhausplanung vermissen, die perspektivisch den medizinischen Fortschritt, das Fachkräftepotenzial und die flächendeckende Versorgung berücksichtigt. Die Zeit zu handeln, ist jetzt!“

Zum nunmehr 12. Mal führte die FDP-Landtagsfraktion in Zusammenarbeit mit der Liberalen Senioren Initiative (LSI) den Liberalen Seniorentag durch, zu dem ausgewiesene Experten eingeladen sind. Unter dem Titel „Gut leben im Alter – neue Perspektiven durch eine generationengerechte Quartiersentwicklung“ wurden wesentliche Fragen diskutiert, die für
die Lebenssituation älterer Menschen entscheidend sind.

Für den Vorsitzenden der Liberalen Senioren Initiative (LSI), Dr. Wolfgang Allehoff, ist gutes Leben im Alter noch nicht erreicht. Denn „es gibt neben der gewöhnlichen Altersdiskriminierung auch eine Diskriminierung der Landbevölkerung durch die Stadtbevölkerung, die vor allem Ältere betrifft.“ Das macht er beispielsweise an der Forderung des grünen Verkehrsministers Herrmann fest, Menschen über 65 Jahre sollten ihren Führerschein abgeben. Für Dr. Allehoff ein Unding, denn „in ländlichen Regionen kommt es nicht darauf an, ob dort überhaupt ein Bus fährt, sondern wie oft am Tag. Die ländliche Bevölkerung ist auf das Auto angewiesen, um mobil zu bleiben.“ Für ihn ist klar, dass „künftige Seniorengenerationen in individualisierten Gemeinschaften so lange wie möglich urban und mit größtmöglicher Unabhängigkeit in der Mitte der Gesellschaft leben“ möchten. Dafür müsse die Politik mit vernünftigen Rahmenbedingungen sorgen.
Prof. Dr. Eckart Hammer, der Vorsitzende des Landesseniorenrats Baden-Württemberg e.V., appellierte an die gesellschaftlichen Kräfte, die Herausforderungen des demografischen Wandels anzunehmen. Denn, die Schere zwischen Arm und Reich gehe besonders im Alter noch weit auseinander, es fehle an Pflegekräften und die Tendenz zur Vereinsamung wüchse gerade im Alter. Für ihn ist klar, „jeder Mensch braucht seine Tagesdosis an Bedeutung für andere.“ Diese soziale Einbettung sieht er in quartiersähnlichen inklusiven Wohnformen, wie Nachbarschaften, Stadtteilen oder Dörfern gewährleistet, wo Gemeinschaften jenseits familiärer Strukturen entstehen, die sich gegenseitig unterstützen und den Umzug in ein Pflegeheim hinauszögern könnten. Denn „je älter wir werden, desto mehr verkleinert sich unser Radius und die Nachbarschaft und das Quartier wird wichtiger.“ Im Quartier oder ein einer Nachbarschaft seien für Hammer die vier Bausteine guten Alterns am besten gewährleistet: Lernen, Bewegung, Beziehungen und Humor.
Dr. Constanze Heydkamp, Mobilitätsexpertin beim Fraunhofer IAO, Stuttgart, gab mit ihrer Präsentation einen Blick in die Zukunft. „Wenn sich der Radius langsam verkleinert, können mobile, zeitlich flexible, niederschwellige Konzepte und die Bündelung von Zielen helfen. Das bieten beispielsweise mobile Frisöre, das mobile Rathaus, routenungebundene individuelle ÖPNV-Modelle oder multiple Einkaufsmöglichkeiten an einem Ort.“ Bei der Gestaltung von Lebensräumen spielt die Generationengerechtigkeit eine wichtige Rolle, denn wenn Bedürfnisse von Kindern wie von Senioren berücksichtigt werden, gewinnen alle Teile der Gesellschaft. „Was also für einen Teil der Bevölkerung gut ist, kann auch für einen anderen Teil hilfreich sein. Von Mehrgenerationen-Wohnen, bebilderten Buslinien und Kombinationsprojekten von Seniorenheimen und Kindertagesstätten profitieren ältere Menschen und Kinder gleichermaßen.“
Michael Theurer, Landesvorsitzender der Freien Demokraten und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, zeigte sich in seinem Abschlussstatement zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren riesige Quantensprünge erleben werden, was die persönliche und autonome Mobilität angehe. Dabei gehe es stets um eine generationengerechte Gestaltung, etwa bei der Barrierefreiheit und der Digitalisierung von Verkehrs- und Mobilitätskonzepten.

Bildungsvielfalt im Schulsystem stärken

FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer und Dennis Birnstock besuchen die Freie Waldorfschule in Engstingen

Ein intensiver Austausch über die Waldorfpädagogik und die Bildungsvielfalt im deutschen Schulsystem sowie eine rege Diskussionsrunde mit Schülerinnen und Schülern: Der Metzinger FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer besuchte gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Dennis Birnstock aus Nürtingen die Freie Waldorfschule auf der Alb. 

Bei einer Schulführung sprachen die beiden Abgeordneten mit Christian Eichhorn, Geschichts- und Musiklehrer der Freien Waldorfschule Engstingen über die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Schulen in freier und staatlicher Trägerschaft und das Konzept der Waldorfpädagogik, das die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in den Vordergrund stellt. Des Weiteren nehmen ab der ersten Klasse an Kunst, Musik und handwerkliches Arbeiten einen hohen Stellenwert ein. Von der berufspraktischen Ausrichtung in der Mittel- und Oberstufe zeigten sich Fischer und Birnstock beeindruckt. Die Schule hat ein einjähriges Praktikum in den Klassen 10 und 11 eingerichtet, in dem die Schülerinnen und Schüler immer donnerstags und freitags im Betrieb ihrer Wahl arbeiten und sich dadurch nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln. „Es ist uns natürlich wichtig, dass unsere Schüler einen guten Abschluss machen. Wichtiger ist aber, dass sie selbstständige Menschen werden“, so Eichhorn.

„Schulen in freier Trägerschaft bieten für Eltern und Kinder eine gute Alternative. Daher ist es wichtig, dass in Baden-Württemberg weiterhin eine Vielfalt der Schulträger und Bildungsangebote gepflegt wird und sich dies auch gleichzeitig in den finanziellen Mitteln widerspiegelt. Hier erwarte ich eine höhere Wertschätzung für freie Schulen“, so Rudi Fischer.

Der Wichtigkeit dieser Bildungsvielfalt stimmt auch Birnstock zu: „Freie Schulen sind eine wichtige Bereicherung unserer Bildungslandschaft, die es zu unterstützen gilt. Denn sie bringen neue Konzepte in der Bildung ein und sorgen für Wahlfreiheit für Kinder und Eltern. Nicht umsonst sind die freien Schulen auch in Artikel 7 unseres Grundgesetzes klar verankert.“

Zum Abschluss des Schulbesuchs hatten die Schülerinnen und Schüle der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 gemeinsam mit den Lehrern eine Diskussionsrunde vorbereitet. Zu den verschiedensten Themen, darunter Bildungspolitik, Wirtschaftspolitik und Drogenpolitik standen die beiden Abgeordneten Rede und Antwort und auch nach Ende der Veranstaltung wurde noch rege weiterdiskutiert. „Es hat richtig Spaß gemacht, mit den engagierten jungen Leuten zu diskutieren. Dass die Waldorfschule Engstingen den Menschen und seine Entwicklung zum mündigen Bürger eine große Bedeutung zukommen lässt, konnte man spüren“, so Fischer abschließend.

12. Liberaler Seniorentag

Sehr geehrte Damen und Herren,

die FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg lädt Sie herzlich zum 12. Liberalen Seniorentag

am 04. Juni 2022 nach Stuttgart ein.

Kommen Sie mit den Vortragenden und mit uns ins Gespräch darüber, wie ein altersgerechtes Leben in der Stadt und auf dem Land aussehen muss. Diese und weitere Gesichtspunkte möchten wir uns im Rahmen des Liberalen Seniorentags genauer anschauen und mit den eingeladenen Experten diskutieren:

  • Wie verändert sich das Leben auf dem Land und in der Stadt in Anbetracht des demografischen Wandels?
  • Wie gelingt eine generationengerechte Gestaltung von Stadtteilen, Dörfern und Kommunen?
  • Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, damit Seniorinnen und Senioren möglichst  lange
    selbstbestimmt leben können?

Quartiersansätze stellen eine Möglichkeit dar, das Leben alters- und generationengerecht zu organisieren. Die Quartiersentwicklung umfasst städtebauliche Maßnahmen sowie bedarfsgerechte Nahversorgungsangebote, wohnortnahe Dienstleistungen, Begegnungsorte, unterschiedliche Mobilitätsangebote und ein Umfeld, das Teilhabe ermöglicht.

Es wäre schön, wenn Sie Zeit und Gelegenheit fänden, daran teilzunehmen. Bitte lassen Sie uns bis zum 31. Mai 2022 wissen, ob Sie teilnehmen.

Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie über nachstehenden Link:

12. Liberaler Seniorentag | 4.6.22 | 10 Uhr – Veranstaltungen der FDP/DVP Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg (fdp-dvp-fraktion.de)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit Rudi reden – telefonische Bürgersprechstunde

Am Montag, den 09.05 könnt ihr wieder im Rahmen einer telefonischen Bürgersprechstunde „mit Rudi reden“! Von 17 – 18 Uhr erreicht ihr mich unter 0711 20 63 9310, um gemeinsam über eure Fragen, Anliegen und Anregungen zu sprechen. Eine Vorabanmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr an besagtem Termin nicht könnt, dann schickt mir auch gerne einfach eine E-Mail an rudi.fischer@fdp.landtag-bw.de
Ich freue mich drauf!

Landesgartenschauen: ein wichtiger Zukunftsbeitrag für den Ländlichen Raum

Investitionen in die grüne Infrastruktur bringen nachhaltige Synergieeffekte mit sich.


Rudi Fischer anlässlich des Besuchs des Arbeitskreises Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz der FDP/DVP Fraktion auf der Landesgartenschau in Überlingen am 18.08.2021:

„Die große Leistungsfähigkeit des Garten- und Landschaftsbaus in Baden-Württemberg ist beeindruckend. Die Branche bietet zukunftsfähige Arbeitsplätze und bringt Lebensqualität in Gärten, Straßen und Parks. Durch die Innovationskraft des Garten- und Landschaftsbaus hat außerdem jeder Einzelne die Möglichkeit durch seine Gartengestaltung einen ganz eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Baden-Württembergs Landesgartenschauen sind ein wichtiger Zukunftsbeitrag für den Ländlichen Raum. Sie bringen die Stadtentwicklung voran, fördern die Lebensqualität, die Infrastruktur, das Stadtklima und die wirtschaftliche Bilanz der teilnehmenden Städte und Gemeinden. Sie geben der jeweiligen Stadt und der Region einen spürbaren Entwicklungsschub, sowohl aus städtebaulicher als aus wirtschaftlicher Sicht.“

Krisenfesten Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr ermöglichen

FDP-Landtagsabgeordneter Rudi Fischer befragt die Landesregierung zur Förderung von Luftfiltern im Landkreis Reutlingen.

In den zurückliegenden 15 Monaten mussten Kinder und Eltern im Land viele Einschränkungen ertragen. Besonders das Lernen von zu Hause aus und die soziale Isolation während der langen Schulschließungen hat Familien an ihre Belastungsgrenze gebracht. „Die Landesregierung muss nun mit aller Kraft dafür sorgen, dass im kommenden Schuljahr Unterricht in Präsenz und die verlässliche KiTA-Betreuung der Kleinsten sichergestellt wird“, fordert der FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer und möchte nun von der Landesregierung in einer Kleinen Anfrage wissen, wie Grün-Schwarz für sichere Klassenzimmer und KiTas sorgen will. Fischer fragt darin unter anderem ab, welchen Bestand an Luftfilteranlagen im Landkreis Reutlingen es aktuell gibt, wie hoch der Bedarf an Luftfiltern landkreisweit ist und wie die Landesregierung insbesondere im Herbst und Winter wiederholte Schulschließungen vermeiden will.

„Luftfilter können einen validen Beitrag zum indirekten Infektionsschutz leisten und machen den Präsenzunterricht krisenfester. Das fordern wir aus der FDP/DVP-Landtagsfraktion heraus schon seit Monaten. Ich halte es für falsch, die Filteranlagen nur in schlecht belüftbaren Klassenräumen und nur für die Klassen 1-6 zu fördern, sowie die Landesregierung es plant. Alle Kinder und Jugendlichen haben in der Schule bestmöglichen Infektionsschutz verdient“, so Fischer.

Gesprächsangebot auf der Straße trifft den Nerv

Rudi Fischer MdL auf Endspurt-Tour in 24 Städten und Gemeinden im Wahlkreis unterwegs

Verschiedenste Themen und auch mal „Dampf ablassen“. Der FDP-Landtagsabgeordnete und Landtagskandidat Rudi Fischer geht in diesen Tagen bewusst raus auf die Straße. Seine „Endspurt-Tour“ versteht er als Einladung, persönlich ins Gespräch zu kommen – über die anstehende Landtagswahl und weitere Themen, die die Menschen derzeit bewegen. Alle 24 Städte und Gemeinden in rund zwei Wochen stehen auf der Agenda. Zur Halbzeit zieht Fischer ein positives Fazit: die Leute haben Gesprächsbedarf.

„Die Menschen sollen mich nicht nur vom Wahlplakat kennenlernen“, erzählt Rudi Fischer. Auch wenn es nur mit Sicherheitsabstand gehe, so wolle er präsent und ansprechbar sein. Nicht alles könne über digitale Formate kompensiert werden, gibt er zu bedenken. „Manchmal geht es nur von Angesicht zu Angesicht und dadurch, im wahrsten Sinne des Wortes auf die Leute zuzugehen“. Der Metzinger möchte auf diese Weise auch Menschen ansprechen, die sich in der digitalen Welt nicht zu Hause fühlten.

Mit gelber Regenjacke gut zu erkennen und mit viel Infomaterial ausgestattet ist Fischer derzeit unterwegs, verteilt Flyer, wirbt mit viel Enthusiasmus für die Freien Demokraten und: fragt nach. Hier und dort ergibt sich über den Gartenzaun oder vor der Bäckerei ein Gespräch. „Ganz viele verschiedene Themen liegen den Leuten auf dem Herzen“, erzählt Fischer. Die allermeisten hätten mit der Pandemie zu tun und mit der damit verbundenen Unsicherheit. Sein Gesprächsangebot werde gern angenommen. Die Leute seien größtenteils aufgeschlossen. Oft müsse auch mal „Dampf abgelassen“ werden nach einem Jahr Corona, berichtet Fischer.

Da ist der selbstständige Handwerker, der zu bedenken gibt, dass Geld, das man ausgebe, erst einmal erwirtschaftet werden müsse. Beim haushaltpolitischen Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion rennt er damit offene Türen ein. Seit seinem Einzug in den Landtag im Sommer 2019 fordert Fischer die Landesregierung auf, zukünftige Generationen im Blick zu halten: „Grüne Finanzpolitik bemüht sich nicht um Nachhaltigkeit. Es wurden kaum Schulden getilgt, obwohl hohe Überschüsse vorhanden waren. Unter der Flagge der Pandemiebekämpfung genehmigt sich die Landesregierung nun teure Wahlgeschenke“, so Fischer.

Wie es für die Kinder und Jugendlichen an den Schulen und später in der Ausbildung weitergehe, treibe die Menschen ebenso um. Die Schulen und Lehrer vor Ort seien motiviert und bemüht, bestmöglichen Online-Unterricht anzubieten, erfährt Fischer im Gespräch, sie fühlten sich von der Landesregierung jedoch oft im Regen – oder im Durchzug – stehen gelassen. Zeitgemäße digitale und technische Antworten auf die Krise: ausbaufähig.

Lockdown und kein Ende: Uneinheitliche Regelungen und nicht nachvollziehbare Öffnungsschritte erregten zunehmend Unmut, so Fischer. Die Menschen stünden zum Großteil hinter den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, hielten sich an Regeln und schränkten sich seit Monaten ein. Es gehe nicht um ein „Öffnen um jeden Preis“, sie seien es aber leid, ohne richtige Perspektive „hingehalten“ zu werden. „Täglich mehr Verwirrung, weiterhin kein Plan für den Einzelhandel insgesamt und keine Perspektive für die Gastronomie und die Hotellerie, an der die Tourismusregion Schwäbische Alb hängt.“ Ein Gastronom, mit dem er ins Gespräch kam, betonte, wie wichtig es sei, bei Einkauf und Personalplanung genügend zeitlichen Vorlauf zu haben. Viele Kollegen wüssten nicht, wie und ob es überhaupt weitergehe. „Nach einem Jahr Corona erwarte ich von den Regierungsverantwortlichen einen klaren Plan, mehr Mut und kreative, zügig umgesetzte Lösungen.“ Da müsse auch der Bürger Rudi Fischer mal „Dampf ablassen“.

Diese und nächste Woche ist Rudi Fischer noch in Bad Urach, Hohenstein, Trochtelfingen, Hayingen, Zwiefalten, Pfronstetten, Eningen, St. Johann, Grafenberg und Riederich auf den Straßen unterwegs und lädt zum Gespräch ein. Die genauen Termine finden sich unter www.rudi-fischer.de. Tagesaktuell wird auch auf Facebook und Instagram berichtet.

Trotz allem: Frohe Weihnachten

Auch wenn im Jahr 2020 vieles anders ist, möchte ich einige Gedanken mit Ihnen teilen und Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest wünschen.

Weihnachten 2020 ist anders als sonst: ohne große Familienzusammenkünfte, Betriebsfeiern und stimmungsvolle Weihnachtsmärkte. Mehr als sonst erscheint uns deshalb dieses Weihnachtsfest als Anker in unsicheren Zeiten. Viele Menschen sehnen sich nach unbeschwertem Miteinander, nach persönlichen Begegnungen und danach, einander nah zu sein – kurzum: nach etwas Normalität. Vielleicht kann dieses „andere Weihnachten“ 2020 mehr als sonst unseren Blick auf das richten, was wirklich zählt. Daher wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie von Herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtfest und für das kommende Jahr Zuversicht und Gesundheit.

Im kommenden Jahr wird die Bewältigung der Corona-Pandemie im Zentrum aller politischen Anstrengungen stehen. Als Abgeordneter für den Wahlkreis 61 Hechingen-Münsingen möchte ich mich daran auch weiterhin aktiv beteiligen. In den vergangenen Monaten habe ich viele Menschen in meinem Wahlkreis persönlich kennenlernen dürfen und war beeindruckt von ihrer Tatkraft und Kreativität. Für Sie und all diese Menschen möchte ich weiterhin mit meiner Kraft einstehen. Deshalb kandidiere ich am 14.03.2021 bei der Landtagswahl für meinen Wahlkreis 61 Hechingen-Münsingen und würde mich über Ihre Unterstützung freuen. Wir brauchen liberale Stimmen in der Politik, besonders in diesen schwierigen Zeiten!

Das Jahr 2021 wird hoffentlich Erleichterungen für uns alle bringen. Vor allem für Familien mit Kindern, dabei spielt es keine Rolle in welchem Alter sie sind. Sie brauchen den persönlichen Kontakt, den sozialen Austausch und die Nähe ihrer Eltern, Großeltern, zu ihren Freundinnen und Freunden. Also alles das, was wir „Erwachsenen“ ebenfalls in dieser Zeit vermissen. Bereits heute möchte ich Sie auf einen virtuellen Stammtisch hinweisen, den ich am 18.01.2021 anbieten werde. Vielleicht wird dann auch wieder die ein oder andere Veranstaltung möglich sein, bei der wir uns persönlich begegnen können. Darauf freue ich und verbleibe mit besten Grüßen

Ihr Rudi Fischer

Statt der Regierung sind die Gerichte der wahre Dienstherr…

Die Landesregierung hat nur auf Druck von Gerichten Einschränkungen zurückgenommen

(14.10.2020) Anlässlich der Änderung des Landesbesoldungsgesetzes erklärt der haushaltspolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion, Rudi Fischer:

„Das Landesbesoldungsänderungsgesetz enthält sinnvolle Maßnahmen wie die Anhebung im einfachen Dienst von A5 auf A6 oder die Umsetzung der Verbesserungen für Schulleitungen, daher stimmen wir auch zu.

Mit dieser vermutlich letzten Änderung im Beamtenrecht muss man als Fazit aus dieser Legislaturperiode leider sagen, dass es für die Beamtinnen und Beamten zwar ein paar Verbesserungen gab – diese waren aber fast alle aufgrund von Gerichtsurteilen nötig geworden. Gerichtsurteile, in denen die Richter die grün-roten Sparmaßnahmen aus der letzten Regierungsperiode quasi zerpflückt haben. Aus eigenen Antrieb hat diese Koalition für ihre Beamtinnen und Beamten nichts hinbekommen, obwohl beispielsweise die Einführung von Lebensarbeitszeitkonten im Koalitionsvertrag vorgesehen war. So kann man den öffentlichen Dienst nicht attraktiv ausgestalten.“

Mittelständler mit Verantwortungsbewusstsein

Der Landtagsabgeordnete Rudi Fischer zu Gast bei Frankenstein Präzision in St. Johann
Geschäftsführerin Katja Sator zeigt dem FDP-Landtagsabgeordneten Rudi Fischer ihren Betrieb.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer ist in seinem Wahlkreis Hechingen-Münsingen unterwegs um vor Ort zu erfahren, wie die Firmen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zurechtkommen. „Diese Einblicke sind sehr wertvoll für meine Arbeit“, befindet Fischer, „mir ist es wichtig nah am Puls der regionalen Wirtschaft zu sein.“

Zuletzt hat Fischer das St. Johanner Unternehmen Frankenstein Präzision besucht. Vor elf Jahren hat die geschäftsführende Gesellschafterin Katja Sator die Geschicke des Familienunternehmens gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen Frankenstein in die Hand genommen. Frankenstein Präzision veredelt als Dienstleister Teile für Unternehmen aus der Region und darüber hinaus. Zu den Kunden gehören unter anderem Firmen aus der Automobil- und Medizintechnik und dem Maschinenbau. Bei Frankenstein Präzision werden Oberflächen im tausendstel Millimeterbereich veredelt. Dieses Verfahren, Honen genannt, ist eine sehr spezifische Technik, das den Mitarbeitern viel Gefühl und Erfahrung abverlangt.  Geschäftsführerin Katja Sator legt großen Wert auf die Ausbildung und sagt: „Honen lernt man nicht in der Schule, wir generieren unser Know-how selbst.“ Ein Vorgehen, das sich bezahlt macht, denn die selbstausgebildeten Fachkräfte bleiben meist über viele Jahre im Betrieb.

Auch in anderen Bereichen ist das Unternehmen um die Mitarbeiter bemüht: Die Geschäftsführung hat stets ein offenes Ohr für Anliegen der Mitarbeiter, die auch in die Unternehmensentwicklung einbezogen werden. Sucht ein Mitarbeiter eine Wohnung, unterstützt Katja Sator tatkräftig, denn sie weiß, auch auf der Alb wird der Wohnraum immer knapper und teurer. Rudi Fischer zeigt sich beeindruckt von dem gelebten Team-Spirit im Unternehmen und sieht die Firma als Beispiel des Unternehmergeists und der sozialen Verantwortung der Familienunternehmen auf der Schwäbischen Alb: „Unternehmen wie Frankenstein Präzision übernehmen soziale Verantwortung und bilden so das Rückgrat unserer Gesellschaft.“