Mittelständler mit Verantwortungsbewusstsein

Der Landtagsabgeordnete Rudi Fischer zu Gast bei Frankenstein Präzision in St. Johann
Geschäftsführerin Katja Sator zeigt dem FDP-Landtagsabgeordneten Rudi Fischer ihren Betrieb.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer ist in seinem Wahlkreis Hechingen-Münsingen unterwegs um vor Ort zu erfahren, wie die Firmen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zurechtkommen. „Diese Einblicke sind sehr wertvoll für meine Arbeit“, befindet Fischer, „mir ist es wichtig nah am Puls der regionalen Wirtschaft zu sein.“

Zuletzt hat Fischer das St. Johanner Unternehmen Frankenstein Präzision besucht. Vor elf Jahren hat die geschäftsführende Gesellschafterin Katja Sator die Geschicke des Familienunternehmens gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen Frankenstein in die Hand genommen. Frankenstein Präzision veredelt als Dienstleister Teile für Unternehmen aus der Region und darüber hinaus. Zu den Kunden gehören unter anderem Firmen aus der Automobil- und Medizintechnik und dem Maschinenbau. Bei Frankenstein Präzision werden Oberflächen im tausendstel Millimeterbereich veredelt. Dieses Verfahren, Honen genannt, ist eine sehr spezifische Technik, das den Mitarbeitern viel Gefühl und Erfahrung abverlangt.  Geschäftsführerin Katja Sator legt großen Wert auf die Ausbildung und sagt: „Honen lernt man nicht in der Schule, wir generieren unser Know-how selbst.“ Ein Vorgehen, das sich bezahlt macht, denn die selbstausgebildeten Fachkräfte bleiben meist über viele Jahre im Betrieb.

Auch in anderen Bereichen ist das Unternehmen um die Mitarbeiter bemüht: Die Geschäftsführung hat stets ein offenes Ohr für Anliegen der Mitarbeiter, die auch in die Unternehmensentwicklung einbezogen werden. Sucht ein Mitarbeiter eine Wohnung, unterstützt Katja Sator tatkräftig, denn sie weiß, auch auf der Alb wird der Wohnraum immer knapper und teurer. Rudi Fischer zeigt sich beeindruckt von dem gelebten Team-Spirit im Unternehmen und sieht die Firma als Beispiel des Unternehmergeists und der sozialen Verantwortung der Familienunternehmen auf der Schwäbischen Alb: „Unternehmen wie Frankenstein Präzision übernehmen soziale Verantwortung und bilden so das Rückgrat unserer Gesellschaft.“

Beeindruckt von innovativen Köpfen und bodenständigen Machern

FDP-Landtagsabgeordneter Rudi Fischer zieht positives Fazit seiner Sommertour

Von der Zollernalb bis Münsingen und von Hülben bis nach Zwiefalten: Viele hundert Kilometer – mit Auto, Fahrrad und zu Fuß – sind dank der Größe des „Bananenwahlkreises“ zusammen gekommen auf der ersten Sommertour von Rudi Fischer. Rund 55 Termine in drei Wochen absolvierte der Metzinger dabei mit tatkräftiger Unterstützung der FDP-Ortsverbände und seines Ersatzbewerbers für die Landtagswahl 2021, Wolfgang Reiser, und zieht ein durchweg positives Fazit.

Inhaltliche Schwerpunkte setzte Fischer auf Landwirtschaft und regionale Erzeugung, Mittelstand sowie die Tourismus-Branche, doch war die Bandbreite der Themen noch weitaus größer: Auch Sportvereine, Polizei und Feuerwehr, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kulturschaffende gaben wertvolle Einblicke in ihre Arbeit und berichteten über aktuelle Herausforderungen.

„Bei meinen Besuchen habe ich kleine Betriebe und Familienunternehmen erlebt, in denen die Verantwortung des Arbeitsgebers für seine Angestellten noch groß geschrieben wird. Das stärkt das gesellschaftliche und wirtschaftliche Rückgrat und damit unsere ganze Region.“ Beeindruckt zeigte sich Fischer von den vielen tollen Begegnungen und interessanten Gesprächen: „Wir können stolz darauf sein, dass unsere Region so viele innovative Köpfe und bodenständige Macher hat“, so Fischer.

„Urlaub auf der Schwäbischen Alb ist wunderbar. Deshalb waren auch ein paar touristische Aktivitäten dabei, die gerne angenommen wurden“, so Fischer, darunter ein Familientag im Römischen Freilichtmuseum Hechingen-Stein und eine Stadtführung mit dem Nachtwächter durch Eningen. Zum Tourabschluss ging es mit Wanderschuhen raus in die Natur: mit kundigen Wanderführern vom Schwäbischen Albverein auf dem Premiumwanderweg „hochgehschätzt“ durch das malerische Glastal rund um Hayingen und die Wimsener Höhle gab es Gelegenheit für spontane Gespräche am Wegesrand und während des Wanderns.

Sommertour 2020: die dritte Woche

Der Beginn der dritten Sommertour-Woche führte mich nochmal nach Hechingen: Ich habe den TC Hechingen besucht. Der Tennisclub richtet jedes Jahr das Boso Ladies Open aus. 2020 fiel das Turnier leider wie so viele Events der Corona-Krise zum Opfer. Im Anschluss habe ich mit interessierten Bürgern die Stadt Hechingen im Rahmen einer Stadtführung erkundet: Spuren jüdischen Lebens lassen sich genauso finden wie das Preußische Erbe der Stadt.

Am 12. Tag meiner Sommertour habe ich zwei hochinteressante Familienunternehmen besucht: Die Firma RIDI Leuchten GmbH aus Jungingen ist ein innovatives Unternehmen, das sich als schwäbisches Familienunternehmen auf dem internationalen Markt zu behaupten weiß. Um den Mitarbeitern ein möglichst angenehmes Arbeiten zu ermöglichen, wird das Licht in den Produktionshallen dem Tageslicht angepasst – das nenne ich innovativ! Am Nachmittag habe ich dann das Hauptgeschäft der Metzgerei Heinrich in Melchingen besucht. Aktuell steht die Fleischproduktion durch Tierwohldebatten und die Corona-Zwischenfälle in großen Schlachthöfen besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Ich konnte mich davon überzeugen, dass Betriebe wie die Metzgerei Heinrich die Nahversorgnung stärken und als verantwortungsvolles Familienunternehmen nicht mit den Fleischriesen in einen Topf geworfen werden sollten.

An Tag 13 meiner Sommertour waren wir bei Biofa Bio-Farming-Systems zu Gast: Das Münsinger Unternehmen hat sich in der Marktnische des Biologischen Pflanzenschutzes einen Namen gemacht. Am Nachmittag war ich dann im Waldfreibad in Eningen: Bürgermeister Alexander Schweizer und das Freibad-Team zeigten mir das frisch sanierte Bad, natürlich haben wir auch über die Umsetzung der Corona-Maßnahmen gesprochen. Am Abend hatten wir dann noch eine ganz besondere Ortsführung mit dem Eninger Nachtwächter Ewald Schlotterbeck.

Am 14. Tag meiner Sommertour war ich zunächst bei Zwiefalter Klosterbräu. Hier habe ich gelernt, wie Bier bis heute auf traditionelle Weise gebraut wird. In Ehestetten baut Frank Geiselhart seit fast 20 Jahren die leckeren Albchampignons an.

Artikel in der Südwestpresse: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/muensingen/politik_-sommertour-von-rudi-fischer-individuelle-flaschen-bedrohen-mehrwegsystem-51099192.html

Zum Finale der Tour ging es raus in die Natur: Wir waren mit Wanderführer Ewald Feucht vom Schwäbischen Albverein auf dem Premiumwanderweg hochgehschätzt mit Zwischenstopp an der Wimsener Höhle unterwegs. Das abschließende Vesper gab es auf der wunderschön gelegenen Burg Derneck.

Sommertour 2020: die zweite Woche

Thematisch vielfältig war es in der zweiten Woche meiner Sommertour: bei Unternehmensbesuchen in den unterschiedlichsten Branchen beeindruckten innovative Köpfe und bodenständige Macher. Ehrenamt, Kultur, Soziales und Bildung: interessante Gespräche gaben frische Impulse für die Arbeit in der FDP/DVP-Fraktion im Landtag sowie für die Freien Demokraten in der Region.

Der Beginn der zweiten Woche meiner Sommertour führte mich zunächst nach Engstingen zum Servicehaus Sonnenhalde. Danach waren wir in Grabenstetten unterwegs: Wir haben gesehen, wie die leckeren Backwaren von Ladner’s OCHSEN-BECK GmbH hergestellt werden, den Neubau der 2018 durch ein Feuer zerstörten Rulamanschule besichtigt und die Firma AHA-SYSTEME besucht. Außerdem habe ich mich mit dem Römersteiner Bürgermeister Matthias Winter bei einem gemeinsamen Mittagessen ausgetauscht. Der Tag endete mit einer Besichtigung der Hirsch-Brauerei in Römerstein gemeinsam mit vielen Interessierten aus dem Wahlkreis.

Tag 7 meiner Sommertour: zu Gast bei bodenständigen Machern und innovativen Köpfen – zunächst bei Fabian Röken in St. Johann gemeinsam mit Bürgermeister Florian Bauer und der Bad Uracher Stadträtin Irmgard Naumann. Mit seinem Social Business „Worksheet Crafter“ entwickelt er Software für Grundschullehrer zur differenzierten Unterrichtsvorbereitung. Bei Gerd Alter in Römerstein durfte ich mir gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Winter die verschiedenen Techniken zum Bedrucken und Beflocken von Textilien genauer ansehen. Dabei konnten wir auch gleich die „druckfrischen“ FDP-Masken ausprobieren. Julian Hermle und Max Hirlinger von CMC Engineers GmbH aus Hülben gewährten mir faszinierende Einblicke in die virtuelle Realität.

An Tag 8 der Tour haben wir das Familienunternehmen Dümmel in Hülben besucht, dann den Hülbener Dorfladen, der mit viel ehrenamtlichem Engagement die Nahversorgung sicherstellt. An der Gemarkungsgrenze von Grabenstetten, Hülben und Erkenbrechtsweiler stand vor über 2000 Jahren eine keltische Siedlung. Im Gespräch mit Grabenstettens Bürgermeister Roland Deh erfuhr ich, wie die Geschichte mit einem Erlebniszentrum erfahrbar gemacht werden soll. Den Rest des Tages war ich in Bad Urach unterwegs: Im Feinkostgeschäft Schmohl, bei Dennis Naumann, der nebenberuflich Messer anfertigt, im Rathaus, das aktuell umgebaut wird, bei der Mythos Schwäbische Alb Tourismusgemeinschaft, auf dem Poesie-Weg und schließlich in der Jugendherberge Bad Urach, die zwar unter den Folgen der Corona-Pandemie leidet, aber von den vielen daheim Urlaubenden profitiert.

An Tag 9 war ich gemeinsam mit Bürgermeister Florian Bauer mit dem Fahrrad unterwegs in St. Johann. Los ging es am Würtinger Rathaus. Bei der Firma Holz und Haus GmbH zeigte uns Geschäftsführer Thomas Gaiser uns die Fertigung. Danach besichtigten wir das alte Schulhaus in Bleichstetten, das demnächst saniert wird. Außerdem haben wir den Waldkindergarten in Ohnastetten besucht, der nächste Woche seinen Pforten öffnet. Die Firma Werz Wohnmobile baut Fahrzeuge zu Wohnmobilen nach Kundenwunsch aus – für mich ein besonderer Termin, denn auch ich fahre mit meiner Familie gerne in unserem VW-Bus zum Camping. Der nächste Halt war bei der Firma WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH, die Maschinen für die Holzverarbeitung herstellt. Schlusspunkt unserer Tour war die Firma Flomax Naturmode, die regional, ökologisch und nachhaltig Textilien herstellt.

Den 10. Tag meiner Sommertour habe ich gemeinsam mit interessierten Bürgern im Römischen Freichlichtmuseum Hechingen-Stein verbracht, bekannt auch als Villa Rustica. Trotz des herbstlichen Wetters haben wir eine Führung durch die Außenanlagen gemacht und waren so dem Leben auf einem Römischen Landgut auf der Spur. Auch für die Kinder wurde ein tolles Programm angeboten, sie durften selbst Mosaike basteln.

Sommertour 2020: die erste Woche

Landwirtschaftliche Themen, regionale Produkte und die lokale Wirtschaft standen im Mittelpunkt der ersten Woche der Sommertour 2020 zwischen Metzingen, Münsingen und Hohenstein. Fazit: Viele interessante Besuche und gute Gespräche.

Meine Sommertour 2020 startete in Metzingen: für mich als Metzinger der logische Auftakt. Mit interessierten Bürgern, Vertretern der Stadt, der City Initiative Metzingen und der Metzingen Marketing und Tourismus GmbH waren wir zunächst in der Outlet City untwerwegs. Der Handel ist im Wandel: wo ließe sich das besser beobachten als hier. Natürlich prägt die Outlet City das Stadtbild, doch auch starke Einzelhändler und Familienbetriebe machen Metzingen aus. In der heimeligen Atmosphäre von Dorte’s Marzipanatelier haben wir im Anschluss Metzinger Weine und Dortes leckere Pralinen verköstigt: ein toller Abend rund um „Metzinger Genüsse“!

Tag 2 meiner Tour stand im Zeichen der Landwirtschaft: Am Vormittag habe ich Erich Gönninger auf seinen wunderschön gelegenen Streuobstwiesen in Glems besucht. Die Früchte werden direkt vermarktet oder zu leckeren Säften und Schnäpsen verarbeitet und im Hofladen angeboten. Danach habe ich einen Namensvetter besucht, nämlich Rudis Hühnerhof in Hohenstein-Eglingen. Inhaber Rudolf Bross hat mir seinen Hof gezeigt und ich durfte gleich beim Eier einpacken mithelfen.

Münsingen stand am dritten Tag auf dem Programm. Gemeinsam mit meinem Zweitkandidaten Wolfgang Reiser, unserem Bundestagsabgeordneten Pascal Kober, dem Münsinger Bürgermeister Mike Münzing habe ich die Feuerwehr Münsingen besucht. Kommandant Berthold Hofmann hat uns durch das Gerätehaus geführt und von der Arbeit seiner Truppe berichtet. Besonders gefreut hat mich, dass die liberalen Münsinger Gemeinderäte mit dabei waren: Herzlichen Dank für den intensiven und wertvollen Austausch über kommunale Themen.

Das Thema „regionale Produkte“ ist mir ein persönliches Anliegen zieht sich wie ein roter Faden durch meine Tour. Zunächst war ich im Lagerhaus an der Lauter in Gomadingen-Dapfen. Durch die Tatkraft der Familie Laepple ist aus dem alten Lagerhaus ein echtes Schmuckstück geworden. Besonders genau habe ich mir die Seifenmanufaktur angeschaut, hier habe ich nämlich kürzlich Seifen als Geschenk für die Teilnehmer meiner Sommertour gekauft. Am Nachmittag war ich bei der Hofmolkerei Schmid in Münsingen-Bremelau. Hier habe ich erfahren, wie die leckeren regionalen Milchprodukte hergestellt werden. Mit dabei war auch heute wieder mein Zweitkandidat Wolfgang Reiser.

Auch am fünften Tag stand das Thema Landwirtschaft im Mittelpunkt: Beim Erntepressegespräch des Kreisbauernverbandes Reutlingen in Trochtelfingen haben wir über verschiedene Themen gesprochen, die die Landwirte aktuell umtreiben: Ferkelkastration, Auswirkungen der Corona-Pademie und die direkte Fleischvermarktung waren nur einige davon. Mit dabei waren unter anderem mein FDP-Kollege aus dem Bundestag, Pascal Kober, Pia Münch von den Landfrauen und natürlich Gebhard Aierstock, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes. Am Nachmittag war ich zu Gast bei der Hohensteiner Hofkäserei. Der Heidäcker Hof verarbeitet ausschließlich Rohmilch der eigenen Herde. Martin Rauscher erklärte mir, dass der Albkäs traditionell und ohne künstliche Zusätze hergestellt wird.

Ohne Hilfspaket geht es nicht

Rudi Fischer besucht das Restaurant und Hotel Brielhof in Hechingen

Der FDP-Abgeordnete im Wahlkreis Hechingen-Münsingen und Mitglied im Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Rudi Fischer, erklärt anlässlich der Pressemitteilung der Landesregierung über die geplante Wiedereröffnung von Gastronomie im Außen- und Innenbereich ab 18. Mai, sowie ab 29. Mai für Hotels:

„Es ist gut, dass endlich etwas geschieht. Unsere Appelle scheinen erhört worden zu sein“, so Fischer. Zumindest konnte sich die Landesregierung nun dazu durchringen den Branchen eine Öffnungsperspektive zu geben. Trotzdem stelle sich die Frage, warum Hotelbetriebe später als die Innengastronomie öffnen können sollen, dies sei nicht nachvollziehbar, so Rudi Fischer weiter.

Um sich ein genaues Bild aus der Praxis zu verschaffen, besuchte Rudi Fischer daher das Restaurant und Hotel Brielhof in Hechingen. So hatte Brielhof-Chefin Angelika Hentsch die Möglichkeit, die Sorgen und Nöte der Gastronomiebranche anzusprechen.

 „Schnellstmöglich“ solle ein Sofortprogramm der Landesregierung für die Gastronomie und Hotellerie auf den Weg gebracht werden, berichtet Fischer aus Stuttgart. Ungefähr 328 Millionen Euro solle dies umfassen.

„Sofern das Programm kommt, ist es begrüßenswert. Es stellt sich mir aber die Frage, warum wir in der Lage waren, ein Hilfspaket in Höhe von 5 Milliarden Euro in kürzester Zeit auf den Weg zu bringen, die Landesregierung das Sofortprogramm für Gastronomen in Höhe von 328 Millionen Euro noch immer nicht dem Landtag vorgelegt hat“, unterstreicht Fischer.

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Rettungsdienst, Pflege und Katastrophenschutz

Rudi Fischer MdL zu Gast beim DRK Kreisverband Reutlingen

Rettungsdienstleiter Markus Metzger, Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee, Rudi Fischer MdL, DRK-Präsident Siegfried Mahler und Heimleiter Matthias Schlautmann (v.l.n.r.)

Im Gespräch mit dem DRK-Präsidenten Siegfried Mahler, Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee, Rettungsdienstleiter Markus Metzger und Heimleiter Matthias Schlautmann informierte sich Rudi Fischer MdL über der Position des Deutschen Roten Kreuzes zu verschiedenen sozialpolitischen und rettungsdienstlichen Themen.

Im Zentrum standen dabei die Leitstelle und die Auswirkungen der von Bundesgesundheitsminister Spahn vorgeschlagenen Reform der Notfallversorgung ebenso wie Fragen der Personalknappheit im Rettungsdienst und in der Altenpflege. Überdies nahm die aus Sicht des DRK unzureichende Finanzierung des Katastrophenschutzes Raum in dem knapp zweistündigen Dialog ein. Mit auf den Weg nimmt Fischer einen Eindruck von der wichtigen Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen in den Ortsverbänden.

Smart Farming und Greengineering: Innovationen für die Landwirtschaft

Rudi Fischer MdL auf der Grünen Woche in Berlin

Wie sieht die Landwirtschaft von morgen aus? Zwei Stichworte für die Landwirtschaft der Zukunft sind Smart Farming und Greengineering: Landwirtschaft, die modernste Technik einsetzt und so zum Umwelt- ,Tier- und Klimaschutz beiträgt. Über die Innovationen in der Branche informierte sich Rudi Fischer gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Klaus Hoher bei einem Messerundgang.

Dafür setze ich mich gemeinsam mit der FDP/DVP-Fraktion ein:

  • Die digitale Präzisionslandwirtschaft kann durch die punktgenaue Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowohl die Umwelt entlasten als auch Kosten für Betriebsmittel senken. Damit auch kleine und mittlere Betriebe diese Chance nutzen können, wollen wir die nötigen Geodaten und satellitengestützten Korrektursignale für die Land- und Forstwirtschaft gebührenfrei zur Verfügung stellen.
  • Steigende Anforderungen bei Tier-, Klima- und Umweltschutz erfordern umfangreiche Investitionen in Technik und Tierhaltungssysteme. Das Agrarinvestitionsprogramm (AFP) wollen wir daher von Auflagen und Bürokratie entschlacken und bei der Mittelverteilung innerhalb der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik deutlich stärken.
  • Nutzungsbeschränkungen auf landwirtschaftlichen Flächen beschneiden das Recht am Eigentum und belasten den wirtschaftlichen Erfolg. Landesrechtliche Regelungen für Gewässerrandstreifen oder die Erhaltung von Grünland wollen wir daher wieder auf den europa- und bundesrechtlich verbindlich vorgegebenen Standard beschränken.
  • Wir wollen marktbasierte Anteile von konventionellem Landbau und Ökolandbau statt planwirtschaftliche Zielvorgaben. Einseitige Bevorzugungen des Ökolandbaus, beispielsweise im Rahmen des Förderprogramms für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) oder bei der Förderung landwirtschaftlicher Beratungsmodule lehnen wir daher ab.

Liberale Parlamentsarbeit mit Blick auf die Region

FDP-Abgeordnete Andreas Glück und Rudi Fischer beim gemeinsamen Stammtisch in Hechingen

Zwei liberale Abgeordnete, beide haben im Sommer ein neues Mandat übernommen: Andreas Glück im Europaparlament und Rudi Fischer das Mandat im Landtag von Baden-Württemberg. Trotz der spannenden Arbeit in Brüssel und Stuttgart sind beide in ihrer Heimat fest verwurzelt. Auf Einladung des FDP-Kreisverbands Zollernalb mit seinem Vorsitzenden Stephan Link berichteten die beiden nun gemeinsam beim Stammtisch der Freien Demokraten in Hechingen.

Wie sie die ersten Monate erlebt haben, wollten die rund 20 Teilnehmer des Stammtischs im „Fecker“ von den beiden wissen. Andreas Glück sieht den Unterschied zwischen EU-Parlament und seinem früheren Arbeitsplatz so: „Gleich und irgendwie ganz anders“. Er finde inzwischen, was er suche und fügt lachend hinzu: „Ich verlaufe mich nicht mehr“. Neu sei für ihn gewesen, dass es nicht eine Regierungsmehrheit und eine Opposition gebe, sondern Politik über wechselnde Mehrheiten gemacht werde. Harte inhaltliche Diskussionen seien deshalb an der Tagesordnung, aber „ein gutes Argument hat Chancen“, so Glück.

Auch Rudi Fischer ist gut angekommen im Stuttgarter Politikbetrieb. Besonderen Wert legt er darauf, gut zuzuhören. Seine ersten Besuche führten ihn deshalb in die zahlreichen Rathäuser seines Wahlkreises, um die Gemeinden kennenzulernen, aber auch zu Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben, um zu erfahren, was die Menschen vor Ort bewegt. Und da bekommt er viel zu hören: Das von „proBiene“ angestoßene Volksbegehren Artenschutz treibt die Landwirte, Obst- und Weinbauern um. Mit den Freien Demokraten im Landtag setzt er sich für eine ressourcen- und umweltschonende Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaften ein: „Wir brauchen bessere Lösungen für mehr Artenschutz, aber die Betriebe brauchen auch realistische Zukunftsperspektiven! Es geht doch nicht, dass wir den Landwirten vorschreiben wollen, wie sie ihr Handwerk und ihre Arbeit ausüben sollen“, so Fischer.

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Für einen Strukturwandel mit Vernunft

Rudi Fischer informiert sich beim Hechinger Familienunternehmen Kern

Geschäftsführer Alexander Kern (l.), Rudi Fischer MdL

Strukturwandel in der Automobilindustrie, neue Technologien, die Situation der Unternehmen in der Region und die konkreten Produktionsabläufe bei der Firma Kern in Hechingen: die Themen waren vielfältig, als der FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer auf Einladung von Geschäftsführer Alexander Kern das Familienunternehmen besuchte.

„Wir sind nicht die Großen im Geschäft, aber oft die Problemlöser“, bemerkte Alexander Kern gleich zu Beginn des Firmenbesuchs in Hechingen. Spezialisiert ist das Unternehmen in der Unterstadt vor allem auf Sonderwendescheidplatten, die zur Bearbeitung unterschiedlichster Materialen verwendet werden. Rund 20 Mitarbeiter arbeiten mit modernsten Maschinen. Präzision der Produkte auf tausendstel Millimeter sind für das Familienunternehmen selbstverständlich.

Deutlich besorgt zeigte sich Kern über die momentane Politik der großen Koalition, aber auch der der Grün-Schwarzen Landesregierung und ihren Vorstellungen zur Automobilindustrie: „Ich weiß nicht, ob sich die Menschen in Baden-Württemberg bewusst sind, was die Pläne zur E-Mobilität der großen Koalition, aber auch der Landesregierung hier in Baden-Württemberg für die Arbeitsplätze und Arbeitnehmer der Auto- und Maschinenbauindustrie bedeuten“, stellte Alexander Kern dar.

Technologieoffenheit müsse Ausgang der Überlegung sein, ist sich MdL Fischer sicher. Der Freie Demokrat aus Metzingen, selbst lang in der Automobilbranche tätig, kennt die Sorgen, die die Unternehmen gerade umtreiben. Um der drohenden Krise zu begegnen, müsse die Politik auch neue Technologien wie die wasserstoffbasierte Mobilität in Betracht ziehen, statt sich einseitig auf die Elektromobilität zu konzentrieren. Einig waren sich Fischer und Kern in dem Punkt, dass sich strukturelle Veränderungen nicht in kurzer Zeit umsetzen lassen. Vernunft solle aber in diesem Prozess walten.

„Einen Strukturwandel mit entsprechend Zeit kann man schaffen, einen Strukturbruch wie die Grünen es in der Automobilindustrie wollen, wird unseren Wohlstand hier im Land gefährden“, so Rudi Fischer zum Abschluss.