Statt der Regierung sind die Gerichte der wahre Dienstherr…

Die Landesregierung hat nur auf Druck von Gerichten Einschränkungen zurückgenommen

(14.10.2020) Anlässlich der Änderung des Landesbesoldungsgesetzes erklärt der haushaltspolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion, Rudi Fischer:

„Das Landesbesoldungsänderungsgesetz enthält sinnvolle Maßnahmen wie die Anhebung im einfachen Dienst von A5 auf A6 oder die Umsetzung der Verbesserungen für Schulleitungen, daher stimmen wir auch zu.

Mit dieser vermutlich letzten Änderung im Beamtenrecht muss man als Fazit aus dieser Legislaturperiode leider sagen, dass es für die Beamtinnen und Beamten zwar ein paar Verbesserungen gab – diese waren aber fast alle aufgrund von Gerichtsurteilen nötig geworden. Gerichtsurteile, in denen die Richter die grün-roten Sparmaßnahmen aus der letzten Regierungsperiode quasi zerpflückt haben. Aus eigenen Antrieb hat diese Koalition für ihre Beamtinnen und Beamten nichts hinbekommen, obwohl beispielsweise die Einführung von Lebensarbeitszeitkonten im Koalitionsvertrag vorgesehen war. So kann man den öffentlichen Dienst nicht attraktiv ausgestalten.“

Mittelständler mit Verantwortungsbewusstsein

Der Landtagsabgeordnete Rudi Fischer zu Gast bei Frankenstein Präzision in St. Johann
Geschäftsführerin Katja Sator zeigt dem FDP-Landtagsabgeordneten Rudi Fischer ihren Betrieb.

Der FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer ist in seinem Wahlkreis Hechingen-Münsingen unterwegs um vor Ort zu erfahren, wie die Firmen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zurechtkommen. „Diese Einblicke sind sehr wertvoll für meine Arbeit“, befindet Fischer, „mir ist es wichtig nah am Puls der regionalen Wirtschaft zu sein.“

Zuletzt hat Fischer das St. Johanner Unternehmen Frankenstein Präzision besucht. Vor elf Jahren hat die geschäftsführende Gesellschafterin Katja Sator die Geschicke des Familienunternehmens gemeinsam mit ihrem Bruder Steffen Frankenstein in die Hand genommen. Frankenstein Präzision veredelt als Dienstleister Teile für Unternehmen aus der Region und darüber hinaus. Zu den Kunden gehören unter anderem Firmen aus der Automobil- und Medizintechnik und dem Maschinenbau. Bei Frankenstein Präzision werden Oberflächen im tausendstel Millimeterbereich veredelt. Dieses Verfahren, Honen genannt, ist eine sehr spezifische Technik, das den Mitarbeitern viel Gefühl und Erfahrung abverlangt.  Geschäftsführerin Katja Sator legt großen Wert auf die Ausbildung und sagt: „Honen lernt man nicht in der Schule, wir generieren unser Know-how selbst.“ Ein Vorgehen, das sich bezahlt macht, denn die selbstausgebildeten Fachkräfte bleiben meist über viele Jahre im Betrieb.

Auch in anderen Bereichen ist das Unternehmen um die Mitarbeiter bemüht: Die Geschäftsführung hat stets ein offenes Ohr für Anliegen der Mitarbeiter, die auch in die Unternehmensentwicklung einbezogen werden. Sucht ein Mitarbeiter eine Wohnung, unterstützt Katja Sator tatkräftig, denn sie weiß, auch auf der Alb wird der Wohnraum immer knapper und teurer. Rudi Fischer zeigt sich beeindruckt von dem gelebten Team-Spirit im Unternehmen und sieht die Firma als Beispiel des Unternehmergeists und der sozialen Verantwortung der Familienunternehmen auf der Schwäbischen Alb: „Unternehmen wie Frankenstein Präzision übernehmen soziale Verantwortung und bilden so das Rückgrat unserer Gesellschaft.“

Beeindruckt von innovativen Köpfen und bodenständigen Machern

FDP-Landtagsabgeordneter Rudi Fischer zieht positives Fazit seiner Sommertour

Von der Zollernalb bis Münsingen und von Hülben bis nach Zwiefalten: Viele hundert Kilometer – mit Auto, Fahrrad und zu Fuß – sind dank der Größe des „Bananenwahlkreises“ zusammen gekommen auf der ersten Sommertour von Rudi Fischer. Rund 55 Termine in drei Wochen absolvierte der Metzinger dabei mit tatkräftiger Unterstützung der FDP-Ortsverbände und seines Ersatzbewerbers für die Landtagswahl 2021, Wolfgang Reiser, und zieht ein durchweg positives Fazit.

Inhaltliche Schwerpunkte setzte Fischer auf Landwirtschaft und regionale Erzeugung, Mittelstand sowie die Tourismus-Branche, doch war die Bandbreite der Themen noch weitaus größer: Auch Sportvereine, Polizei und Feuerwehr, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kulturschaffende gaben wertvolle Einblicke in ihre Arbeit und berichteten über aktuelle Herausforderungen.

„Bei meinen Besuchen habe ich kleine Betriebe und Familienunternehmen erlebt, in denen die Verantwortung des Arbeitsgebers für seine Angestellten noch groß geschrieben wird. Das stärkt das gesellschaftliche und wirtschaftliche Rückgrat und damit unsere ganze Region.“ Beeindruckt zeigte sich Fischer von den vielen tollen Begegnungen und interessanten Gesprächen: „Wir können stolz darauf sein, dass unsere Region so viele innovative Köpfe und bodenständige Macher hat“, so Fischer.

„Urlaub auf der Schwäbischen Alb ist wunderbar. Deshalb waren auch ein paar touristische Aktivitäten dabei, die gerne angenommen wurden“, so Fischer, darunter ein Familientag im Römischen Freilichtmuseum Hechingen-Stein und eine Stadtführung mit dem Nachtwächter durch Eningen. Zum Tourabschluss ging es mit Wanderschuhen raus in die Natur: mit kundigen Wanderführern vom Schwäbischen Albverein auf dem Premiumwanderweg „hochgehschätzt“ durch das malerische Glastal rund um Hayingen und die Wimsener Höhle gab es Gelegenheit für spontane Gespräche am Wegesrand und während des Wanderns.

Sommertour 2020: die dritte Woche

Der Beginn der dritten Sommertour-Woche führte mich nochmal nach Hechingen: Ich habe den TC Hechingen besucht. Der Tennisclub richtet jedes Jahr das Boso Ladies Open aus. 2020 fiel das Turnier leider wie so viele Events der Corona-Krise zum Opfer. Im Anschluss habe ich mit interessierten Bürgern die Stadt Hechingen im Rahmen einer Stadtführung erkundet: Spuren jüdischen Lebens lassen sich genauso finden wie das Preußische Erbe der Stadt.

Am 12. Tag meiner Sommertour habe ich zwei hochinteressante Familienunternehmen besucht: Die Firma RIDI Leuchten GmbH aus Jungingen ist ein innovatives Unternehmen, das sich als schwäbisches Familienunternehmen auf dem internationalen Markt zu behaupten weiß. Um den Mitarbeitern ein möglichst angenehmes Arbeiten zu ermöglichen, wird das Licht in den Produktionshallen dem Tageslicht angepasst – das nenne ich innovativ! Am Nachmittag habe ich dann das Hauptgeschäft der Metzgerei Heinrich in Melchingen besucht. Aktuell steht die Fleischproduktion durch Tierwohldebatten und die Corona-Zwischenfälle in großen Schlachthöfen besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Ich konnte mich davon überzeugen, dass Betriebe wie die Metzgerei Heinrich die Nahversorgnung stärken und als verantwortungsvolles Familienunternehmen nicht mit den Fleischriesen in einen Topf geworfen werden sollten.

An Tag 13 meiner Sommertour waren wir bei Biofa Bio-Farming-Systems zu Gast: Das Münsinger Unternehmen hat sich in der Marktnische des Biologischen Pflanzenschutzes einen Namen gemacht. Am Nachmittag war ich dann im Waldfreibad in Eningen: Bürgermeister Alexander Schweizer und das Freibad-Team zeigten mir das frisch sanierte Bad, natürlich haben wir auch über die Umsetzung der Corona-Maßnahmen gesprochen. Am Abend hatten wir dann noch eine ganz besondere Ortsführung mit dem Eninger Nachtwächter Ewald Schlotterbeck.

Am 14. Tag meiner Sommertour war ich zunächst bei Zwiefalter Klosterbräu. Hier habe ich gelernt, wie Bier bis heute auf traditionelle Weise gebraut wird. In Ehestetten baut Frank Geiselhart seit fast 20 Jahren die leckeren Albchampignons an.

Artikel in der Südwestpresse: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/muensingen/politik_-sommertour-von-rudi-fischer-individuelle-flaschen-bedrohen-mehrwegsystem-51099192.html

Zum Finale der Tour ging es raus in die Natur: Wir waren mit Wanderführer Ewald Feucht vom Schwäbischen Albverein auf dem Premiumwanderweg hochgehschätzt mit Zwischenstopp an der Wimsener Höhle unterwegs. Das abschließende Vesper gab es auf der wunderschön gelegenen Burg Derneck.

Sommertour 2020: die zweite Woche

Thematisch vielfältig war es in der zweiten Woche meiner Sommertour: bei Unternehmensbesuchen in den unterschiedlichsten Branchen beeindruckten innovative Köpfe und bodenständige Macher. Ehrenamt, Kultur, Soziales und Bildung: interessante Gespräche gaben frische Impulse für die Arbeit in der FDP/DVP-Fraktion im Landtag sowie für die Freien Demokraten in der Region.

Der Beginn der zweiten Woche meiner Sommertour führte mich zunächst nach Engstingen zum Servicehaus Sonnenhalde. Danach waren wir in Grabenstetten unterwegs: Wir haben gesehen, wie die leckeren Backwaren von Ladner’s OCHSEN-BECK GmbH hergestellt werden, den Neubau der 2018 durch ein Feuer zerstörten Rulamanschule besichtigt und die Firma AHA-SYSTEME besucht. Außerdem habe ich mich mit dem Römersteiner Bürgermeister Matthias Winter bei einem gemeinsamen Mittagessen ausgetauscht. Der Tag endete mit einer Besichtigung der Hirsch-Brauerei in Römerstein gemeinsam mit vielen Interessierten aus dem Wahlkreis.

Tag 7 meiner Sommertour: zu Gast bei bodenständigen Machern und innovativen Köpfen – zunächst bei Fabian Röken in St. Johann gemeinsam mit Bürgermeister Florian Bauer und der Bad Uracher Stadträtin Irmgard Naumann. Mit seinem Social Business „Worksheet Crafter“ entwickelt er Software für Grundschullehrer zur differenzierten Unterrichtsvorbereitung. Bei Gerd Alter in Römerstein durfte ich mir gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Winter die verschiedenen Techniken zum Bedrucken und Beflocken von Textilien genauer ansehen. Dabei konnten wir auch gleich die „druckfrischen“ FDP-Masken ausprobieren. Julian Hermle und Max Hirlinger von CMC Engineers GmbH aus Hülben gewährten mir faszinierende Einblicke in die virtuelle Realität.

An Tag 8 der Tour haben wir das Familienunternehmen Dümmel in Hülben besucht, dann den Hülbener Dorfladen, der mit viel ehrenamtlichem Engagement die Nahversorgung sicherstellt. An der Gemarkungsgrenze von Grabenstetten, Hülben und Erkenbrechtsweiler stand vor über 2000 Jahren eine keltische Siedlung. Im Gespräch mit Grabenstettens Bürgermeister Roland Deh erfuhr ich, wie die Geschichte mit einem Erlebniszentrum erfahrbar gemacht werden soll. Den Rest des Tages war ich in Bad Urach unterwegs: Im Feinkostgeschäft Schmohl, bei Dennis Naumann, der nebenberuflich Messer anfertigt, im Rathaus, das aktuell umgebaut wird, bei der Mythos Schwäbische Alb Tourismusgemeinschaft, auf dem Poesie-Weg und schließlich in der Jugendherberge Bad Urach, die zwar unter den Folgen der Corona-Pandemie leidet, aber von den vielen daheim Urlaubenden profitiert.

An Tag 9 war ich gemeinsam mit Bürgermeister Florian Bauer mit dem Fahrrad unterwegs in St. Johann. Los ging es am Würtinger Rathaus. Bei der Firma Holz und Haus GmbH zeigte uns Geschäftsführer Thomas Gaiser uns die Fertigung. Danach besichtigten wir das alte Schulhaus in Bleichstetten, das demnächst saniert wird. Außerdem haben wir den Waldkindergarten in Ohnastetten besucht, der nächste Woche seinen Pforten öffnet. Die Firma Werz Wohnmobile baut Fahrzeuge zu Wohnmobilen nach Kundenwunsch aus – für mich ein besonderer Termin, denn auch ich fahre mit meiner Familie gerne in unserem VW-Bus zum Camping. Der nächste Halt war bei der Firma WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH, die Maschinen für die Holzverarbeitung herstellt. Schlusspunkt unserer Tour war die Firma Flomax Naturmode, die regional, ökologisch und nachhaltig Textilien herstellt.

Den 10. Tag meiner Sommertour habe ich gemeinsam mit interessierten Bürgern im Römischen Freichlichtmuseum Hechingen-Stein verbracht, bekannt auch als Villa Rustica. Trotz des herbstlichen Wetters haben wir eine Führung durch die Außenanlagen gemacht und waren so dem Leben auf einem Römischen Landgut auf der Spur. Auch für die Kinder wurde ein tolles Programm angeboten, sie durften selbst Mosaike basteln.

Sommertour 2020: die erste Woche

Landwirtschaftliche Themen, regionale Produkte und die lokale Wirtschaft standen im Mittelpunkt der ersten Woche der Sommertour 2020 zwischen Metzingen, Münsingen und Hohenstein. Fazit: Viele interessante Besuche und gute Gespräche.

Meine Sommertour 2020 startete in Metzingen: für mich als Metzinger der logische Auftakt. Mit interessierten Bürgern, Vertretern der Stadt, der City Initiative Metzingen und der Metzingen Marketing und Tourismus GmbH waren wir zunächst in der Outlet City untwerwegs. Der Handel ist im Wandel: wo ließe sich das besser beobachten als hier. Natürlich prägt die Outlet City das Stadtbild, doch auch starke Einzelhändler und Familienbetriebe machen Metzingen aus. In der heimeligen Atmosphäre von Dorte’s Marzipanatelier haben wir im Anschluss Metzinger Weine und Dortes leckere Pralinen verköstigt: ein toller Abend rund um „Metzinger Genüsse“!

Tag 2 meiner Tour stand im Zeichen der Landwirtschaft: Am Vormittag habe ich Erich Gönninger auf seinen wunderschön gelegenen Streuobstwiesen in Glems besucht. Die Früchte werden direkt vermarktet oder zu leckeren Säften und Schnäpsen verarbeitet und im Hofladen angeboten. Danach habe ich einen Namensvetter besucht, nämlich Rudis Hühnerhof in Hohenstein-Eglingen. Inhaber Rudolf Bross hat mir seinen Hof gezeigt und ich durfte gleich beim Eier einpacken mithelfen.

Münsingen stand am dritten Tag auf dem Programm. Gemeinsam mit meinem Zweitkandidaten Wolfgang Reiser, unserem Bundestagsabgeordneten Pascal Kober, dem Münsinger Bürgermeister Mike Münzing habe ich die Feuerwehr Münsingen besucht. Kommandant Berthold Hofmann hat uns durch das Gerätehaus geführt und von der Arbeit seiner Truppe berichtet. Besonders gefreut hat mich, dass die liberalen Münsinger Gemeinderäte mit dabei waren: Herzlichen Dank für den intensiven und wertvollen Austausch über kommunale Themen.

Das Thema „regionale Produkte“ ist mir ein persönliches Anliegen zieht sich wie ein roter Faden durch meine Tour. Zunächst war ich im Lagerhaus an der Lauter in Gomadingen-Dapfen. Durch die Tatkraft der Familie Laepple ist aus dem alten Lagerhaus ein echtes Schmuckstück geworden. Besonders genau habe ich mir die Seifenmanufaktur angeschaut, hier habe ich nämlich kürzlich Seifen als Geschenk für die Teilnehmer meiner Sommertour gekauft. Am Nachmittag war ich bei der Hofmolkerei Schmid in Münsingen-Bremelau. Hier habe ich erfahren, wie die leckeren regionalen Milchprodukte hergestellt werden. Mit dabei war auch heute wieder mein Zweitkandidat Wolfgang Reiser.

Auch am fünften Tag stand das Thema Landwirtschaft im Mittelpunkt: Beim Erntepressegespräch des Kreisbauernverbandes Reutlingen in Trochtelfingen haben wir über verschiedene Themen gesprochen, die die Landwirte aktuell umtreiben: Ferkelkastration, Auswirkungen der Corona-Pademie und die direkte Fleischvermarktung waren nur einige davon. Mit dabei waren unter anderem mein FDP-Kollege aus dem Bundestag, Pascal Kober, Pia Münch von den Landfrauen und natürlich Gebhard Aierstock, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes. Am Nachmittag war ich zu Gast bei der Hohensteiner Hofkäserei. Der Heidäcker Hof verarbeitet ausschließlich Rohmilch der eigenen Herde. Martin Rauscher erklärte mir, dass der Albkäs traditionell und ohne künstliche Zusätze hergestellt wird.

Ohne Hilfspaket geht es nicht

Rudi Fischer besucht das Restaurant und Hotel Brielhof in Hechingen

Der FDP-Abgeordnete im Wahlkreis Hechingen-Münsingen und Mitglied im Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Rudi Fischer, erklärt anlässlich der Pressemitteilung der Landesregierung über die geplante Wiedereröffnung von Gastronomie im Außen- und Innenbereich ab 18. Mai, sowie ab 29. Mai für Hotels:

„Es ist gut, dass endlich etwas geschieht. Unsere Appelle scheinen erhört worden zu sein“, so Fischer. Zumindest konnte sich die Landesregierung nun dazu durchringen den Branchen eine Öffnungsperspektive zu geben. Trotzdem stelle sich die Frage, warum Hotelbetriebe später als die Innengastronomie öffnen können sollen, dies sei nicht nachvollziehbar, so Rudi Fischer weiter.

Um sich ein genaues Bild aus der Praxis zu verschaffen, besuchte Rudi Fischer daher das Restaurant und Hotel Brielhof in Hechingen. So hatte Brielhof-Chefin Angelika Hentsch die Möglichkeit, die Sorgen und Nöte der Gastronomiebranche anzusprechen.

 „Schnellstmöglich“ solle ein Sofortprogramm der Landesregierung für die Gastronomie und Hotellerie auf den Weg gebracht werden, berichtet Fischer aus Stuttgart. Ungefähr 328 Millionen Euro solle dies umfassen.

„Sofern das Programm kommt, ist es begrüßenswert. Es stellt sich mir aber die Frage, warum wir in der Lage waren, ein Hilfspaket in Höhe von 5 Milliarden Euro in kürzester Zeit auf den Weg zu bringen, die Landesregierung das Sofortprogramm für Gastronomen in Höhe von 328 Millionen Euro noch immer nicht dem Landtag vorgelegt hat“, unterstreicht Fischer.

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Perspektiven für den Tanzsport

Rudi Fischer besucht „Tanzen und Spaß“ in Reutlingen

Unter welchen Bedingungen können Tanzschulen trotz Corona-Pandemie wieder öffnen? Eine nicht ganz uneigennützige Frage, die der FDP-Landtagsabgeordnete Rudi Fischer im Gepäck hatte, als er jüngst „seine“ Tanzschule besuchte. Mit seiner Frau Gisela schwingt der Metzinger normalerweise bei „Tanzen und Spaß“ in Reutlingen das Tanzbein. Seit Mitte März müssen die beiden wie rund 1.400 weitere Tänzer schweren Herzens auf das lieb gewonnene Hobby verzichten.  

„Unsere Kunden tanzen mit Abstand am besten“: So könnte laut Inhaber Ralph Boden das Motto der Wiedereröffnung Tanzschule nach dem Corona-Lockdown lauten. Während der Einzelhandel längst wieder seine Türen öffnen durfte, muss der Bereich Sport weiterhin einen langen Atem beweisen. Nach Pfingsten können wieder Kurse stattfinden, so hört man von der Landesregierung. Ein konkretes Datum gebe es aber noch nicht, kritisiert Boden. Er und seine Mitinhaberin Sandra Felder trugen von Anfang an die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus mit. Auch die Betriebsschließung sei richtig gewesen. Der für Herbst geplante Galaball wurde abgesagt.

Der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband (ADTV) habe schnell reagiert und ein Hygienekonzept vorgelegt, wie Tanzen und Gesundheitsschutz miteinander in Einklang gebracht werden können. Dieses Konzept beinhaltet unter anderem getrennte Ein- und Ausgänge, den Verzicht auf Ausschank und gemeinsame Pausen sowie ausreichend Abstand zwischen den Tanzlehrern und den Tanzpaaren. Die Tanzpartner sollen zudem aus einem Haushalt stammen. Kurse für Kinder und Jugendliche sieht man beim ADTV zunächst nicht vor.

Auch wenn der Gesundheitsschutz nach wie vor Priorität habe, müsse für die Tanzschulen nun dringend eine Perspektive her, unter welchen Bedingungen wieder geöffnet werden könne, so die Inhaber von „Tanzen und Spaß“. Die grün-schwarze Landesregierung sei nun am Zug, konkrete Vorgaben zu machen, damit man sich vor Ort vorbereiten könne. In Reutlingen hofft man, von den Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen zu profitieren. Hier öffnen die Tanzschulen bereits am 11.Mai.

Rudi Fischer unterstreicht diese Forderung. Es sei wichtig gewesen, schnell und verantwortungsbewusst zu reagieren und Kontaktsport zu unterbinden. Da die Infektionszahlen momentan aber auf einem niedrigen Niveau seien, müsse es den Tanzschulen wieder ermöglicht werden, unter sinnvollen Auflagen ihrer Arbeit nachzugehen, ihre Angestellten zu halten und nicht zuletzt den vielen Kunden wieder einen Lichtblick in schwierigen Zeiten zu verschaffen.

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Soforthilfen müssen ausgeweitet werden

Wir brauchen für den Mittelstand in Baden-Württemberg mehr als Überbrückungsmittel“

Rudi Fischer

Zu Informationen zum aktuellen Stand der Corona-Finanzhilfen anlässlich einer Finanzausschusssitzung erklären der finanzpolitische Sprecher, Stephen Brauer, und der haushaltspolitische Sprecher, Rudi Fischer:

Brauer: „Nachdem wir nun einen Kassensturz haben, fordern wir die Ausweitung der Soforthilfen für Mittelständler mit mehr 50 Arbeitnehmern. Wir haben die Mittel, zumal der Bund bei der Förderung der kleinen Unternehmen bis 10 Mitarbeiter nun die Länder entlastet.“

Fischer: „Wir brauchen für den Mittelstand in Baden-Württemberg mehr als Überbrückungsmittel. Reine Liquiditätshilfen verschieben das Problem nur in die Zukunft. Die Möglichkeiten im Haushalt sind dafür vorhanden.“

Infobrief von Rudi Fischer zur Coronakrise

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, liebe liberale Freunde,

wir alle stehen im Angesicht der momentanen, durch das Corona-Virus/ Covid-19 beeinflussten Situation vor großen Herausforderungen. Ich möchte Ihnen heute einen kurzen Überblick über die aktuelle politische Lage im Bund, in Baden- Württemberg, im Speziellen in meinem Wahlkreis geben. Außerdem möchte ich Ihnen Einblick in meine politische Arbeit und die der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg geben.

Wir sind trotz Corona handlungs- und arbeitsfähig. Nur aktuell eben mit der verstärkten Hilfe von Medien wie Internet, Videokonferenzen oder durch das Telefon. Wir bearbeiten selbstverständlich alle wichtigen Themen in unseren Arbeitskreisen und Ausschüssen weiterhin mit voller Kraft. So haben wir gemeinsam mit der Landesregierung das Soforthilfeprogramm zur Unterstützung unserer Unternehmen und Dienstleister auf den Weg gebracht. Der Vorschlag der FDP/DVP-Fraktion die Handelskammern in die Ausschüttung der Hilfen miteinzubeziehen, hat Anklang gefunden.
Auch haben wir weitere Themen, wie z. B. die Verabschiedung der Düngemittelverordnung im Bundesrat im Blick und setzen uns mit allen Mitteln für die Belange unserer Bürger in Baden-Württemberg und in meinem Wahlkreis und im ländlichen Raum ein.

Zudem bin ich auch weiterhin in ständigem Kontakt und Austausch mit Bürgern und Vertretern aus Politik und Wirtschaft aus dem Wahlkreis. Auch und gerade in dieser schweren Zeit sind meine Mitarbeiter und ich für Sie da. Bitte scheuen Sie sich nicht auf uns zu zukommen!
Ihr Anliegen richten Sie bitte an: rudi.fischer@fdp.landtag-bw.de

Zu Fragen zur wirtschaftlichen Hilfe möchte ich Sie auf folgenden Link hinweisen. Hier finden Sie dazu alle aktuellen Informationen:
https://fdp-dvp-fraktion.de/corona-informationen-fuer-unternehmen-und-selbststaendige/

Um unser Gesundheitssystem und die Krankenhäuser nicht zu überlasten, ist es momentan wichtig, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Die Bundesregierung hat hierfür mit den Landesregierungen gemeinsam Regeln erlassen, welche Sie unter folgendem Link nachlesen können:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Daher ist es nur richtig, dass im Wahlkreis und in Stuttgart jegliche Veranstaltungen, Meetings aber auch Plenartage abgesagt, verschoben oder wo möglich durch Videokonferenzen ersetzt werden. Leider geht dies auf Kosten unseres sozialen Miteinanders.

Natürlich werden wir alle Termine, Veranstaltungen, sowie die Besuche von Firmen, sozialen Einrichtungen und Verwaltungen nach Möglichkeit nachholen, wenn sich die Lage normalisiert hat.
In der FDP/DVP-Fraktion setzen wir uns weiter dafür ein, umsichtig zu handeln um das Virus einzudämmen. Wir tragen alle dafür notwendigen Maßnahmen mit, verlieren dabei aber unsere Freiheitsrechte nicht aus den Augen.

Zum Schluss möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mit großem Einsatz daran arbeiten, das Virus einzudämmen und unsere notwendige Versorgung aufrechterhalten. Allen, die daran arbeiten, unser Land am Laufen zu halten, seien es Supermarktangestellte, Ärzte, Reinigungskräfte, Apotheker, Mitarbeiter in Laboren und Rettungsdiensten oder die Familien, die jetzt durch die Schließung von Schulen und Kitas in besonderem Maße gefordert sind, gebührt unser Respekt und unser Dank.

Ich werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.
Bleiben Sie gesund.

Ihr Rudi Fischer